Die katholische Glaubenswelt gut zu kennen, Dogmen auswendig zitieren zu können und auf jede Frage eine Antwort zu haben – das bedeutet nicht, dass jemand wirklich glaubt. Glauben, das bedeutet vertrauen, in Beziehung stehen, lieben und hoffen. Mit Gott.

Nun können wir aber wohl kaum wahrhaft eine Beziehung zu unserem Gott haben, wenn wir nichts über wissen, sagen oder mitteilen können. Ohne Glaubensaussagen wäre eine Beziehung zu Gott unmöglich.

Beides gehört zusammen: Auf Gott zu vertrauen – und IHN zu kennen.

Dabei weiß jeder, der liebt, dass Worte allein dem Geliebten niemals ganz gerecht werden können. Jeder Person ist unendlich größer, tiefer und reicher als wir in Sätze fassen können.

Und doch können wir von unserer Liebe und dem Geliebten und klaren Sätzen reden; wir können Gutes und Wahres sagen und auch Verletzendes oder Falsches. Auch das weiß jeder, der liebt.

Ja, wir erfahren, dass der, der wirklich eine Liebesbeziehung zu Gott hat, davon nicht schweigen kann. Die befreiende christliche Nachricht ist: Wir brauchen nicht zu schweigen! Wir können erzählen, mitteilen, loben, begeistern und weitergeben. Denn unsere Sprache ist gottfähig. Das wissen wir, weil Gott sich uns selbst in menschlichen Worten mitgeteilt hat!

Bedenken wir also bei allem Reden von Gott, von unserem Glauben und unserer Beziehung zu IHM: Wir können niemals abschließend und erschöpfend erfassen, was Gott ist und tut. Und dennoch kann in unseren Worten Wahrheit liegen – wenn es Wort der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung sind.

So versuchen wir hier, Fragen zum Glauben der katholischen Kirche zu beantworten. Getreu dem Motto: Gut. Und katholisch. Eben: Gut katholisch.

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Last modified: 4. Juni 2020

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